Haus kaufen


Sie möchten sich gerne ein Haus kaufen? Das ist eine sehr gute Idee! Besonders in der heutigen Zeit, wo die Zinsen ja so niedrig sind! Durch die Niedrigzinsen Politik der Europäischen Zentralbank sind nun nämlich die Banken dazu verdonnert einen günstigen Zinssatz für einen Kredit anzubieten. Nun lohnt sich eine Finanzierung für den Erwerb eines Eigenheims umso mehr.


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Kreditfinanzierung für das Einfamilienhaus

Sie haben eine kleine Familie gegründet und der Platz in der Mietwohnung wird einfach zu knapp? Nun, dann gibt es einen Ausweg. Und dieser ist wirtschaftlich sogar noch viel sinnvoller als die ganze Zeit eine Miete in Höhe von (vielleicht) 600 oder 700 Euro an Ihren Vermieter zu zahlen! Warum nehmen Sie nicht dieses Geld und bezahlen Sie davon Ihren Immobilienkredit ab?! Eine Rate von 800 Euro erscheint bei dem Kauf eines Einfamilienhauses durchaus realistisch. Und jetzt kommt sie ins Spiel: die Kreditfinanzierung!


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Höhe des Kredits

In welcher Höhe ist ein Kredit notwendig bzw. realisierbar? Ist eventuell auch Eigenkapital vorhanden oder sogar notwendig, damit die Kreditfinanzierung auch genehmigt wird? Der Rahmen der möglichen Kreditfinanzierung wird durch viele Punkte beeinflusst und bestimmt. So möchte die Bank bzw. der Kreditgeber natürlich auch die Sicherheit haben, dass er sein geliehenes Geld auch wieder zurückbekommt. Und das natürlich noch mit einem kleinen Aufschlag, nämlich den beliebten Zinsen. Faktoren wie: laufendes, regelmäßiges Einkommen des Kreditnehmers, Sicherheiten wie Geldrücklagen, andere Immobilien, Aktien, Forderungen oder andere Wertgegenstände werden gerne gesehen und vereinfachen die Kreditvergabe ungemein. Danach richtet sich dann eventuell auch die Höhe des Kredits.



Sicherheiten beim Hauskauf

Wie bereits oben schon erwähnt, freut sich der Kreditgeber über Sicherheiten. Eine Kreditfinanzierung wird so eher ermöglicht und ist sogar noch zu besseren Konditionen möglich. Denn je niedriger das sogenannte Ausfallrisiko für die Bank bzw. den Kreditgeber ist, so günstiger wird der Zinssatz für den Kreditnehmer. Wie kann man also einen günstigen Zinssatz für den Kredit realisieren? Die erste Möglichkeit ist sicherlich den Kreditbetrag möglichst niedrig zu halten. Dazu kommen wir später noch. Weiterhin sind eben die Sicherheiten für die Bank sehr wichtig, da diese den Wert der Immobilie mit dem Versteigerungswert festsetzt. Kommt es also zu einem Zahlungsausfall des Kreditnehmers und muss das Einfamilienhaus zwangsweise und schnell verkauft werden, so kalkuliert der Kreditgeber nur mit ca. 70% des Kreditbetrages. Die anderen 30% sollten nach Möglichkeit durch Sicherheiten aufgefüllt werden. Nur dann erhalten Sie auch einen günstigen Zinssatz.



Sie haben Eigenkapital und wollen einen Teil davon "in die Finanzierung stecken"? Das ist eine gute Idee, denn dann werden Sie einen guten Zinssatz angeboten bekommen. Eine 100% Finanzierung ist für den Kreditgeber viel gefährlicher als nur eine 60% Finanzierung. Wenn Sie dann noch 40.000 Euro Rücklage auf einem Bankkonto als Sicherheit abgeben können, dann passt es.


Sie verfügen weitere Immobilien als Sicherheit und bieten diese der Bank an. Die Bank kann sich dann sogleich durch einen direkten Zugriff (Meist Eintrag in das Grundbuch) auf die Immobilie absichern.


Wenn Sie über einen großen Bestand an Aktien oder Fonds verfügen, dann können diese auch als Sicherheit genutzt werden. Ausschlaggebend ist hier sicherlich der aktuelle Wert der Aktien und Fonds. Auch hier wird die Bank bzw. der Kreditgeber sicherlich einen Risikoabschlag "im Hinterkopf" haben. Weiterhin könnten Sie zum Beispiel auch über einen Schuldschein oder andere Forderungen verfügen. Diese Darstellung eines Wertes sind sicherlich etwas schwieriger für die Bank zu bewerten, aber Sie sollten sie auf jeden Fall aufführen bzw. dem Kreditgeber gegenüber anbringen.


Und schließlich noch die Rubrik "sonstige Wertgegenstände". Sie sind stolzer Besitzer eines Picassos? Oder verfügen über viele Goldketten oder anderen Schmuck, der einen gewissen Wert darstellt? Auch hier ist die Ermittlung des Wertes sicherlich nicht ganz so einfach für die Bank, aber bringen Sie diese Punkte auf jeden Fall mit an. Vielleicht verfügen Sie über ein Wertgutachten oder ähnliches, was die Bank akzeptiert und anerkennt.



Weiterer Ablauf

Der Kredit ist genehmigt! Und nun? Beim Notar wird der Kaufvertrag unterschrieben und alles nimmt seinen Lauf. Bei dem Notar erhalten Sie auch weitere Informationen zum Ablauf und können Fragen stellen. Hier ist es jedoch sinnvoll, bereits vor der Beurkundung alles mit dem Notar zu besprechen und alle Fragen und Probleme zu klären. Der Notar beantragt nach der Beurkundung die "Eintragung der Vormerkung". Auf diese sollten Sie auf jeden Fall bestehen, da sie so eine Art Sicherheitsvormerkung auf Ihr zukünftiges Eigentum darstellt. Danach erhalten Sie Post (Gebührenbescheid) vom Amt und müssen die Eintragungsgebühren bezahlen. Der Notar wird Ihnen vermutlich ebenfalls schon seinen Gebührenbescheid zur Verfügung stellen. Und dann kommt noch das Finanzamt! Ja, die Grunderwerbssteuer wird fällig und erst nach Zahlung dieser, wird der Notar den finalen Grundbucheintrag zu Ihren Gunsten (Sie dann eben als Eigentümer) veranlassen.


Ups, da war doch noch etwas! Ja, genau: die Zahlung des Kaufpreises! Nach Eintragung der Vormerkung und Fälligkeitsmitteilung durch den Notar, ist der Kaufpreis fällig und zu zahlen.


Start der Kreditfinanzierung

Wenn den der Papierkram erledigt ist, die sogenannte "Vollauszahlung" des Kredits durchgeführt wurde, dann beginnt (in der Regel nach ca. einem Monat) die eigentliche Ratenzahlung der Kreditfinanzierung. Die Bank hat Ihnen bereits die Höhe der Tilgung und den monatlichen Zins mitgeteilt. Dies zusammen ist dann der monatlich fällige Betrag.